Tipps

Nicht nur für Bootsanhänger ...

Ein servicegepflegter Trailer ist nicht nur länger nutzbar, er ist wertstabiler und erzielt beim Wiederverkauf einen höheren Preis!

Arco-Trailer bietet Ihnen einen ausführlichen Frühjahrscheck zu günstigen Konditionen an. Auch TÜV-Voruntersuchungen, Reparaturen und Ersatzteile erhalten Sie bei Arco-Trailer. Rufen Sie uns an ...

Arco-Trailer GmbH Bootstrailer mit Boot

Wichtige Regeln bei Anhängern und Trailern

Allgemein

Beachten Sie beim Beladen des Trailers, dass das zulässige Gesamtgewicht nicht überschritten wird. Eine Überladung und damit eine Überbelastung der Fahrgestellkomponenten ist unzulässig. Das Hauptgewicht soll direkt auf der Achse liegen. Beachten Sie die Stützlast. Mithilfe von zwei Außenspiegeln muss die Fahrbahn problemlos nach rückwärts zu sehen sein. Denken Sie daran, das Stützrad muss bis zur Sicherung hochgedreht und danach hochgezogen werden. Es sollte immer parallel zur Fahrtrichtung stehen. Sichern Sie die Ladung gegen Verrutschen. Es dürfen sich während der Fahrt keine Personen auf dem Anhänger befinden. Achten Sie auf eine saubere, funktionsfähige Beleuchtung. Vergewissern Sie sich, dass der Leuchtenträger korrekt befestigt und gesichert ist. Verdecken Sie die Beleuchtung Ihres Anhängers nicht! Sichern Sie Ihren Trailer beim Parken gegen Wegrollen. Sichern Sie Ihren Trailer gegen Diebstahl. Denken Sie während der Fahrt an die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Gespanne. Denken Sie daran, dass ein Anhänger bei Seitenwind aus der Spur geraten kann. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen an. Kontrollieren Sie regelmäßig den Luftdruck und den festen Sitz der Radmuttern. Lassen Sie Ihren Trailer regelmäßig warten.
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TÜV und Werkstatt bei Trailern und Anhängern

Suchen Sie mit Ihrem Trailer regelmäßig eine Fachwerkstatt auf, um eventuelle Fehler schnellstmöglich beheben zu lassen. Lassen Sie den Rahmen, die Bremsen, die Federung und die Beleuchtung regelmäßig prüfen. Bei Schäden suchen Sie bitte nicht nur zu den geforderten TÜV-Prüfungen eine Fachwerkstatt auf. Das Risiko eines verkehrsunsicheren Trailers ist unverhältnismäßig höher als bei einem werkstattgeprüften Anhänger. Und denken Sie daran: Ein servicegepflegter Trailer ist nicht nur länger nutzbar, er ist wertstabiler und erzielt beim Wiederverkauf einen höheren Preis! Arco-Trailer bietet Ihnen einen ausführlichen Frühjahrscheck zu günstigen Konditionen an. Auch TÜV-Voruntersuchungen, Reparaturen und Ersatzteile erhalten Sie bei Arco-Trailer. Rufen Sie uns an ...
Tel.: + 49 / 03 37 64 / 88 40 oder Fax: + 49 / 03 37 64 / 8 84 14 E-Mail: info@arco-trailer.de www.arco-trailer.de Wir bemühen uns, diese Seite immer zu aktualisieren und auf dem neuesten Stand zu halten. Für die Richtigkeit und Aktualität der oben gemachten Angaben übernehmen wir jedoch keine Gewähr. Sie sollen den Trailer- und Anhängerbenutzern nur zur Hilfestellung dienen. Wenn Tipps fehlen sollten oder sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat, schreiben Sie uns doch eine E-Mail, damit wir den Text aktualisieren können.

Achse

Die meistverwendeten Achsen bei PKW-Anhängern sind Gummifeder- und Drehschubfederachsen. Sie sind im Allgemeinen wartungsfrei (betrifft nicht Radlager und Bremsanlage). Bei Drehstabfederachsen muss die Lagerung der Schwingwelle alle 5000 km bzw. mindestens 1 x jährlich mit handelsüblichem Schmierfett nachgefettet werden. Bei Sonderachsen mit zusätzlichen Lagerstellen sind diese ebenfalls entsprechend nachzuschmieren.

Die Last bei PKW-Anhängern

Gemäß § 42 STVZO darf die Anhängelast nicht höher sein als das zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeuges. Wichtiger ist jedoch, dass die vom Hersteller in den Fahrzeugpapieren angegebenen Anhängelasten nicht überschritten werden. Laut der Kölner Verkehrsrechtsammlung meint der Gesetzgeber mit dem § 42 STVZO das tatsächliche Gewicht des Anhängers und nicht das zulässige Gesamtgewicht.

Lichtanlage

Die Lichtanlage ist immer vor Fahrtbeginn zu überprüfen. Wichtig bei Bootsanhängern: Die Lichtleiste sollten Sie vor jedem Slipvorgang abnehmen, da sonst die Kontakte durch Oxidation beschädigt werden! Kontaktbelegung bei Anhängern mit 12-V-Lichtanlage mit 7- oder 13-poligem Stecker.

Pol Nr. DIN Kl. angeschlossene Verbraucher Kabelfarbe
1 L Blinker links gelb
2 54g Nebelschlussleuchte blau
3 31 Masse weiß
4 R Blinker rechts grün
5 58R Schlusslicht rechts braun
6 54 Bremslicht rot
7 58L Schlusslicht links schwarz
8 Rückfahrleuchte grau
9 Stromversorgung (Dauerplus) braun/blau
10 Ladeleitung + für Batterie braun/rot
11 noch nicht zugeteilt
12 noch nicht zugeteilt
13 Masse für Kontakte 9-12 schwarz/weiß

Bei Anhänger mit 13-poligem Stecker ist die Kontaktbelegung identisch mit den Kontakten des 7-poligen Steckers. Zusätzlich können die Klemme 8 (grau) mit dem Rückfahrlicht (ZR), die Klemme 9 (braun/blau) mit Dauerplus (30) sowie die Klemme 13 (schwarz/weiß) mit einer zusätzlichen Masse (31) belegt werden. Für Fahrzeuge ab 6,0 m Gesamtlänge sind gelbe Seitenleuchten vorgeschrieben. Fahrzeuge mit einer Breite von mehr als 2,1 m müssen mit Positionsleuchten ausgerüstet sein (§ 51b StVZO)

Kupplungshöhe

Um ein einwandfreies Fahr- und Bremsverhalten des Anhängers gewährleisten zu können, ist es unbedingt erforderlich, dass die Kupplungshöhen von Zugfahrzeug und Anhänger übereinstimmen. Nach DIN 74058 muss die Lage des Kuppelpunktes beim Anhänger im Bereich 430 +/- 35 mm über der horizontalen Radaufstandsfläche liegen. Zur Prüfung der Kuppelhöhe müssen der Anhänger und das Zugfahrzeug exakt horizontal stehen und voll auf das zulässige Gesamtgewicht ausgeladen sein. Außerdem muss der Reifendruck den Vorgaben des Herstellers entsprechen.

Ladungssicherung

Das Boot oder die Ladung muss vor Antritt jeder Fahrt fest verzurrt werden. Bei starken Bewegungen sollte die Ladung auf dem Anhänger keinerlei Bewegungsraum haben. Sie transportieren einen wertvollen Gegenstand, der nur bei geeigneter Sicherung den Transport unbeschadet übersteht. Kontrollieren Sie bei längerer Fahrt den Sitz und die Spannung der Sicherungsmittel. Als sicheres Befestigungsmaterial haben sich Spanngurte erwiesen.

Parken mit Anhängern

Beim Parken/Abstellen, insbesondere am Berg, immer den Handbremshebel voll anziehen. Den Anhänger mit Unterlegkeilen zusätzlich sichern. Beachten Sie, dass bei Trailern mit Rückfahrautomatik der Anhänger, trotz angezogener Handbremse, noch einige Meter rückwärts rollen kann. Bei längeren Stillstandzeiten, vor allem bei nasskalter Witterung, sollte der Anhänger nur mit handelsüblichen Unterlegkeilen für PKW/Anhänger – ohne die Handbremse einzulegen – gesichert werden. Wir empfehlen, auch bei ungebremsten Anhängern Unterlegkeile zu verwenden.

Anhängerbremse

Die Beläge der Radbremsen sind generell Verschleißteile. Daher sollte der Zustand der Bremsbeläge alle 5000 km oder spätestens nach einem Jahr durch die kleinen Schaulöcher auf der Rückseite der Radbremsen kontrolliert werden (Die genauen Wartungsintervalle der Radbremse entnehmen Sie bitte der Bedienungs- und Wartungsanleitung ihres Anhängers). In jedem Fall müssen die Radbremsen von einer Fachwerkstatt nachgestellt und ggf. die Bremsbacken erneuert werden.

Radlager

Die meisten modernen Radnaben sind mit wartungsfreien, zweireihigen Schrägkugellagern ausgerüstet. Trotzdem sollte in Abständen von ca. 3000 bis 5000 km Laufleistung das Lagerspiel überprüft werden, indem bei aufgebocktem Anhänger geprüft wird, ob die Räder seitliches Spiel aufweisen. Radnaben mit einfachen Kugel- oder Kegelrollenlagern müssen öfter kontrolliert werden. Bei fühlbarem Spiel sollte der Anhänger von einer Fachwerkstatt überprüft werden.

Radschrauben/-muttern

Nach den ersten 50 km oder 50 km nach einem Radwechsel sind die Radschrauben/-muttern auf festen Sitz zu prüfen und sollten mit einem Drehmomentschlüssel überprüft werden. Die Radschrauben/-muttern sind über Kreuz anzuziehen. Die Anziehdrehmomente entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung Ihres Anhängers.

Seilwinde

Beim Slippen von Booten oder sogar beim Heraufziehen von Kraftfahrzeugen auf Transportanhänger ist die Seilwinde ein nahezu unentbehrliches Hilfsmittel. Trotzdem wird sie häufig vernachlässigt. Besonders das Drahtseil muss regelmäßig kontrolliert werden. Bei einem gesplissenen Seil kann es nicht nur zu Verletzungen an den Händen kommen, es kann beim Heraufziehen reißen, das Boot oder das Kraftfahrzeug rollt als Folge wieder zurück und kann hierbei beschädigt werden. Bitte beachten Sie, dass die Seilwinde nicht zur Sicherung von Lasten eingesetzt werden darf! Ein separates Festzurren der Ladung ist unbedingt erforderlich. Die Lastdruckbremse der Seilwinde kann sich während der Fahrt durch Erschütterungen lockern. Nicht nur das Seil, sondern auch die Winde sollte pfleglich behandelt werden. So empfiehlt es sich, die Lagerbuchsen der Antriebswelle und die Trommelnabe regelmäßig einzuölen. Der Zahnkranz und das Gewinde der Kurbel müssen stets gefettet sein. Beachten Sie hierbei die Bedienungsanleitung des Windenherstellers.

Stützlast

Die Stützlast wird häufig missachtet, ihre Auswirkung wird nicht verstanden. Sie ist oft Ursache für schlechtes Fahrverhalten eines Gespannes. Die Stützlast des Trailers ist die Kraft, mit der die Trailerkupplung auf den Kugelkopf der Anhängerkupplung des Zugfahrzeuges drückt. Sie soll immer in Höhe der Kupplungskugel des Zugautos gemessen werden. Am einfachsten eignet sich hierzu eine Personenwaage. Die minimale Stützlast beträgt 4 % der Anhängelast. Der maximale Wert ist zum einen den Fahrzeugpapieren des Anhängers, zum anderen dem Fahrzeugschein des Zugfahrzeuges zu entnehmen bzw. steht er auch auf den Stützlastschildern. Die max. Stützlast ist hierbei die kleinste Angabe von allen. Die richtige Stützlast erhalten Sie durch eine Gewichtsverlagerung der Ladung auf dem Anhänger nach vorn oder hinten (wobei die Hauptlast immer über der Achse liegen soll). Eine weitere Möglichkeit zur Gewichtsverlagerung, z. B. bei ARCO-TRAILER-Bootsanhängern, besteht in einer Achsverschiebung.

Überwintern

Bei längerem Abstellen, z. B. über Winter, sollte Ihr Anhänger bzw. Ihr Trailer so aufgebockt werden, dass die Räder und Achse entlastet werden (beim Aufbocken die Handbremse lösen). Durch das Aufbocken werden Achsen, Reifen, Lager und Federung geschont. Gleichzeitig ist dieses ein wirkungsvoller Diebstahlschutz.

Zugholme/Längsträger (Rahmen)

Beschädigte bzw. deformierte Längsträger (Rahmen), insbesondere die Zugholme, müssen umgehend getauscht werden. Diese Bauteile dürfen weder zur Weiterverwendung ausgerichtet, noch darf an ihnen nachträglich geschweißt werden. Bei bestimmten Fahrgestelltypen sind die Längsträger und die Zugholme mit Spezialschrauben verbunden. Bei den regelmäßigen Wartungsintervallen sind alle Verschraubungen zu kontrollieren und ggf. nachzuziehen.

Wir vertreten die Firma Knott für die neuen Bundesländer und Berlin.

Wir sind Carado-Händler.

Wir vertreiben Stema-Anhänger.

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